Pasta mit Basilikum-Zitronen-Sauce

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Zutaten für Pasta mit Basilikum-Zitronen-Sauce

Was soll ich denn bloß kochen? Das frage ich mich ungefähr sechsmal pro Woche.
Klar, Nudeln gehen immer, doch die Tomatensauce kann auf Dauer etwas langweilig werden.
Für mich muss Essen Spaß machen und die Zubereitung sollte nicht Stunden dauern. Außerdem mag ich es simpel.
Wenn die Zutatenliste so kompliziert ist, dass ich in 5 Delikatessläden düsen muss, um die Kräuter zu finden, die von schweigenden Mönchen in der Nacht des neunten Mondes am Sichelförmigen Silbersee gezupft wurden, dann habe ich schon keine Lust mehr.

Deswegen kam dieses Gericht, von Mr. Jamie Oliver sehr gelegen.

Das Rezept geht super fix, die Zutaten findet man in jedem Supermarkt und es schmeckt einfach fantastisch. Überzeugt? Dann stelle ich euch jetzt mal das Rezept vor:

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Ihr benötigt: Basilikum & Zitrone (wer hätte das gedacht?), Eier, Parmesan, Olivenöl, Pasta, Salz und Pfeffer

Zutaten für 2 Personen:

  • 150 g Parmesan, davon 100 g fein gerieben und 50 g grob gehobelt
  • 2 Eigelb
  • 6 EL Olivenöl
  • 1-2 unbehandelte Zitronen
  • 1 Bund Basilikum
  • Salz & Pfeffer
  • 300 g Pasta (Tagliatelle, Spaghetti, ganz gleich)
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So in etwa sieht die Sauce vor dem Erwärmen aus.

Und los geht’s!

Zunächst werden 100 g des fein geriebenen Parmesan mit den beiden Eigelb und dem Olivenöl in einer Schüssel vermengt. Dazu kommt der Abrieb der unbehandelten Zitrone. Wer es besonders sauer mag, kann laut Mr. Oliver auch zwei Zitronen nehmen (ich fand eine Zitrone jedoch völlig ausreichend). Den Saft der Zitrone und den Schalenabrieb unter die Parmesanmasse rühren.

Nun geht es dem Basilikum an den Kragen. Blätter abzupfen und im Mörser fein reiben. Ich habe die Basilikumblätter mit dem Pürierstab verarbeitet, ging auch spitzenmäßig. Basilikum, Salz und Pfeffer unter die Masse rühren (sieht dann in etwa aus wie auf dem obigen Bild).
Nun werden die Nudeln gekocht, das könnt ihr sicher ohne meine Anleitung. 😉
Kleiner Extratipp: Wenn man die Schüssel mit der Sauce währenddessen über den kochenden Nudeltopf stellt, nimmt sie Temperatur an und wird cremiger.

Sobald die Pasta al dente ist, schöpft ihr sie einfach mit einer Nudelzange in die Saucenschüssel. Nicht abkippen! Macht man prinzipiell nicht, das hat mir eine waschechte Römerin verraten.

Zu guter letzt werden die fertigen Nudeln auf einem Teller angerichtet, mit grob gehobeltem Parmesan garniert und fertig!
Ein herrliches Pastagericht, zu dem man sehr gut Garnelen oder einen leichten Salat genießen kann.

Falls ihr das Rezept nachkocht, freue ich mich über eure Einladung. 😉

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Voila! Lasst es euch schmecken!

 

Guten Appetit wünscht euch

Eure Bella

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