21 Tage Zuckerfrei, Woche 3 – das Fazit

Yippie, yippie, yeah!
21 zuckerfreie Tage liegen hinter uns und die Frage die nun allen Mitlesern unter den Nägeln brennt ist „haben sie es geschafft???“

Wie schon berichtet hat der Kindsvater sich in Woche 2 eine kleine Sünde gegönnt. Das fand er dann aber doch nicht so doll und hat die zuckerfreie Ernährung fortgesetzt. Chapeau!

Und ich? Ich habe es geschafft. Na gut, um ganz ehrlich zu sein habe ich es fast geschafft … Am Ostersonntag wären die drei Wochen vorbei gewesen, doch am Karfreitag bin ich bereits schwach geworden und habe voller Genuss einen Schokoladenhasen verputzt. „Herrlich“, war mein erster Gedanke und mein zweiter, „meine Güte ist das klebrig süß!“

Wie geht es jetzt weiter?

Und nun? Zurück zum normalen Tagesgeschehen oder für immer zuckerfrei?

„Weder, noch“ lautet meine klare Antwort.

Die Zuckerdiät war stellenweise recht hart, doch wir wurden belohnt.

  1. Wohlfühlen
    Nach fast 3 Wochen ohne Zucker fühle ich mich körperlich und geistig richtig gut. 
  2. Besserer Schlaf
    Hab ich gut geschlafen, in den letzten Wochen! Das könnt ihr euch nicht vorstellen. Ein richtig tiefer und erholsamer Schlaf. Ich bin mir sicher, dass ich den meiner gesunden Ernährung verdanke.
  3. Straffe Haut
    Zwar wurde ich in der ersten Woche sehr von Hautunreinheiten geärgert, doch darf man auch das positive nicht außer acht lassen. Meine Haut fühlt sich rundum straffer an. Bauch, Beine, Po. Knackig wie ein frischer Apfel. 🙂
  4. Gewichtsverlust
    Der Kindsvater hat allein durch den Verzicht auf Zucker tatsächlich ein paar Kilo abgenommen. Bei mir zeigte die Waage vorher/nachher kaum nennenswerte Unterschiede. Aber wie gesagt, ich fühle mich insgesamt straffer!
  5. Geschmack ändert sich
    Ist euch schon einmal aufgefallen wie süß eine Paprika schmeckt? Oder ein Apfel? Ich nehme natürliche Süße viel intensiver wahr und habe gar kein großes Verlangen nach industriell hergestelltem Zucker.
  6. Mehr Energie
    Nachmittagstief, Adé! Von der Kita ins Büro, ab nach Hause und den Haushalt wuppen, auf den Spielplatz und zurück. Alles kein Problem. Ich habe Kraft für zwei!!!
  7. Achtsamer
    Auch wenn ich schon vor den zuckerfreien Tagen versucht habe mich gesund zu ernähren, so wurde mein Bewusstsein nun doch noch besser geschärft. Ich achte genau darauf was ich esse. Denn das Essen ist der Treibstoff für unseren Körper. Und der hat nur das beste verdient!
  8. Abwechslung in der Küche
    Mittlerweile macht es mir richtig Spaß in der Küche neue Gewürze und Zutaten zu probieren. In den letzten Wochen hat sich unser Speiseplan deutlich vervielfältigt. Eines meiner Favoriten waren die Gemüsepuffer aus Zucchini, Kohlrabi und Möhre. Oder auch das Süßkartoffelpüree (nach dem Rezept von „fourhangauf“) mit Wildlachs und Brokkoli in Tamari. Schon mal probiert? Nicht? Dann habt ihr was verpasst!
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Mehr Abwechslung in der Küche! Süßkartoffelpüree mit Wildlachs und Brokkoli in Tamarisauce, ein Gedicht!

Ohne Zucker leben? Zucker ist Leben!

Ein zuckerfreies Leben ist kaum durchzuhalten. Natürlicher Zucker steckt im Obst und Gemüse, in der Milch und entsteht selbst dann, wenn wir Vollkornbrot kauen.

Bevor ihr jetzt anfangt traurig auf Nüssen rumzubeißen und euch zu Hause einschließt, um nicht doch in die Zuckerfalle zu tappen, habe ich hier ein paar wertvolle Tipps, wie sich der „Feind Zucker“ gut meiden lässt.

feel amazing

Zuckerfrei, sei dabei!

  1. Zucker dort weglassen wo es geht und bewusst genießen.
    Lieber den klassischen Zucker in der Küche gegen bspw. Honig, oder Agavendicksaft ersetzen. In Honig und Vollrohzucker dürfen sich die Zucker noch in ihrem ursprünglichen Umfeld tummeln, sie wurden nicht isoliert.
  2. Lebensmittel mit langen Zutatenlisten meiden.
    Viele Zutaten sind oft ein Hinweis auf versteckten Zucker.
  3. Süße Getränke meiden.
    Selbst im Mineralwasser mit Geschmack, sogenannte „Wellnesswasser“, stecken ca. 17 Stück Würfelzucker pro Liter!
  4. Hände weg von Zero-Produkten!
    Zuckerersatzstoffe sind meistens hochverarbeitet und ihr vitaler Nährwert ist nahezu Null. Daher vielleicht der Name? 😉 Dann lieber doch ab und an mal ne echte Cola.
  5. Ab an den Herd!
    Selbstgemacht ist besser, dann weiß man ganz genau was drin steckt.
  6. Fast Food meiden.
    Hier steckt besonders viel Zucker drin.
  7. Tarnnamen von Zucker erkennen.
    Nur weil nicht „Zucker“ drauf steht, heißt es nicht dass keiner drin steckt. Zucker tarnt sich gerne bspw. alle Begriffe mit -ose am Ende (Saccharose, Maltose, Dextrose, Laktose … U. v. m.), Fruktosesirup (alles mit Sirup im Namen), Natürliche Fruchtsüße, Süßmolkepulver, Malsodextrin oder Maltoextrakt.

 

Fazit, nach drei Wochen zuckerfrei

Wenn man sich ein wenig Zeit nimmt, kann man den Zuckerverbrauch im Alltag drastisch reduzieren. Und man wird belohnt. Man fühlt sich fitter, ausgeglichener und rundum gesünder. Kilos, die vielleicht schon seit Jahren an ein und derselben Stelle festsitzen, schmelzen endlich. Der Geschmackssinn wird geschärft, plötzlich weiß die Zunge wieder wie süß natürliche Süße sein kann.

Ganz auf Zucker zu verzichten kann ich mir persönlich nicht vorstellen. Ab und an ein Schokolade, oder saure Gummibärchen, das gönn ich mir.
Es ist wie überall im Leben:

Die Dosis macht das Gift!

 

Süße Grüße

eure Bella

 

 

4 Kommentare zu „21 Tage Zuckerfrei, Woche 3 – das Fazit

  1. Ich mag deine Geschichten. Wie stellst du dir aber vor, diesen Lebensplan, in die Leben derer zu implementieren, die kaum
    Geld zum Leben haben? Es ist leicht gesagt, frisch zu kochen, wenn man das nötige Kleindgeld und die nötige Zeit hat. Was würdest du einer Familie empfehlen, die HartzIV bezieht, anstatt eines Arztgehalts?

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    1. Liebe Phantasie, vielen Dank für deinen Kommentar! Du hast damit (leider) völlig recht! Gesunde Ernährung ist häufig viel kostspieliger als viele Fertiggerichte. Wenn man jeden Cent umdrehen muss, ist es sicher unmöglich frisch auf dem Wochenmarkt einzukaufen.
      Das Argument mit der Zeit kann ich allerdings nicht verstehen. Um bei deinem Beispiel zu bleiben: Hat eine Familie die Hartz IV bezieht auch weniger Zeit, als eine „Arzt-Familie“?

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  2. Liebe Bella!
    Ich war ja so gespannt auf dein Fazit nach drei Wochen. Und eigentlich ist es leichter als man denkt, wenn man einfach mal genauer hinschaut was man isst oder zu sich nimmt.
    Das Durchhalten ist das Schwierige!😊
    Lieben Dank für deinen Bericht!

    Und zum Thema ‚ist gesunde Ernährung kostspieliger‘: im Discounter gibt es viele frische Ware zum günstigen Preis. Immer.
    Es muss ja nicht das „Superfood“ sein. 😉

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    1. Liebe Kristina,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Ich freue mich, dass du immer wieder einschaltest und wir uns austauschen können!
      Das Durchhalten einer solchen Sache geht um einiges leichter, wenn du es mit jemandem teilst. Zumindest dann, wenn eine Ende in Sicht ist.
      Eine solche Ernährung in das tägliche Leben zu integrieren ist schon schwieriger. Doch wenn man sich die Ziele nicht all zu hoch steckt und eine Sünde hier und da erlaubt, dann ist es machbar und man ist dabei nicht frustriert.

      Zum Thema „teures gesundes Essen“. Da gebe ich dir völlig recht. Auch der Discounter bietet gute frische Ware an. Es muss nicht „Bio“ drauf stehen um gesund zu sein.

      Ich freue mich, wenn ich dich etwas inspirieren konnte.
      Sei ganz lieb gegrüßt und komm gut ins Wochenende!

      Bella

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